Grundbuchauszug

Grundbuchauszug

Voll­stän­di­ge Abschrift aller zu einem Grund­stück bestehen­den Grund­buch­ein­tra­gun­gen, die jeder­mann mit berech­tig­tem Inter­es­se ver­lan­gen kann. Die ran­g­rich­ti­ge Ein­tra­gung einer Grund­schuld ist dem Dar­le­hens­ge­ber durch einen beglau­big­ten Grund­buch­aus­zug nach­zu­wei­sen. Aus­zah­lungs­vor­aus­set­zun­gen.

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Grundbuch

Grundbuch

Beim Amts­ge­richt geführ­tes Regis­ter, in das das Grund­stück, die Eigen­tums­ver­hält­nis­se und die auf ihm ruhen­den Belas­tun­gen ein­ge­tra­gen sind. Das Grund­buch kann bei berech­tig­tem Inter­es­se von jeder­mann (z.B. Käu­fer) ein­ge­se­hen wer­den.

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Gleitzinsdarlehen

Gleitzinsdarlehen

Dar­le­hen, des­sen Zins­satz von der Bank Anhand eines Inde­xes an die jewei­li­gen Markt­zin­sen angepaßt wird. Die­se Kon­di­tio­nen kön­nen unter Umstän­den weit­aus güns­ti­ger als die eines Hypo­the­ken­dar­le­hens mit fes­ten Zin­sen sein. Pro­ble­ma­tisch hier­bei ist jedoch die nied­ri­ge Pla­nungs­si­cher­heit und die Gefahr, dass bei stei­gen­den Zin­sen das Dar­le­hen nicht mehr zurück­ge­zahlt wer­den kann (Zins­fest­schrei­bung, Kon­di­tio­nen)

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Gewerbedarlehen

Gewerbedarlehen

Hypo­the­ken­ban­ken finan­zie­ren auch gewerb­lich genutz­te Objek­te, also Büro- und Geschäfts­häu­ser, Lager­ge­bäu­de, Werk­statt- und Fabrik­ge­bäu­de, Hotels etc. Gera­de bei sol­chen Objek­ten bringt eine lang­fris­ti­ge Finan­zie­rung mit Fest­zins­hy­po­the­ken in der Regel eine wesent­li­che Ver­bes­se­rung der Finan­zie­rungs­struk­tur und eine soli­de Kal­ku­la­ti­ons­ba­sis.

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Gesamtschuldner

Gesamtschuldner

Meh­re­re Dar­le­hens­neh­mer eines Dar­le­hens. Jeder Gesamt­schuld­ner ist unab­hän­gig vom ande­ren zur vol­len Zah­lung ver­pflich­tet. Die Bank ist dabei in der Wahl des von ihr in Anspruch genom­me­nen Gesamt­schuld­ners frei, sie darf die Leis­tung jedoch nur ein­mal ver­lan­gen.

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Geldbeschaffungskosten

Geldbeschaffungskosten

Kos­ten, die einem Dar­le­hens­neh­mer im Zusam­men­hang mit der Auf­nah­me von Dar­le­hens­mit­teln ent­ste­hen, wie Bear­bei­tungs­ge­bühr, Tax­kos­ten, Notar- und Grund­buch­kos­ten, Dis­agio etc.

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Gebäudewert

Gebäudewert

Die Wert­ermitt­lung dient der Ermitt­lung des Ver­kehrs­wer­tes, der häu­fig die Grund­la­ge für den Kauf­preis eines Hau­ses bil­det, und der Ermitt­lung des Belei­hungs­wer­tes. Unter Belei­hungs­wert wird der auf Dau­er erziel­ba­re Ver­kaufs­wert (nicht zu ver­wech­seln mit den Anschaf­fungs- und Her­stel­lungs­kos­ten) ver­stan­den. Der Belei­hungs­wert ist ein zen­tra­ler Begriff des Real­kre­di­tes und dient der Ermitt­lung der Belei­hungs­gren­ze sowie der län­ger­fris­ti­gen Risi­ko­be­ur­tei­lung durch die Bank und ist damit Teil der Kre­dit­ent­schei­dung. Wäh­rend der Ver­kehrs­wert im wesent­li­chen stich­tags­be­zo­gen ermit­telt wird, wird beim Belei­hungs­wert auf den lang­fris­tig erziel­ba­ren Ver­kaufs­preis abge­stellt, da das bewer­te­te Objekt in der Regel für vie­le Jah­re als Kre­dit­si­cher­heit die­nen soll. Der Belei­hungs­wert liegt daher häu­fig nied­ri­ger als der Ver­kehrs­wert. Bei Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser sowie Eigen­tums­woh­nun­gen wird der Belei­hungs­wert nach dem Sach­wert, der sich aus Boden- und Gebäu­de­wert zusam­men­setzt, ermit­telt. Bei der Ermitt­lung des Gebäu­de­wer­tes wird ein gewis­ser Sicher­heits­ab­stand zu den jeweils aktu­el­len Her­stel­lungs­kos­ten gewahrt. Bei Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern und sons­ti­gen Ren­di­te­ob­jek­ten wird der Belei­hungs­wert auf Basis des Sach- und Ertrags­wer­tes bestimmt, wobei der Ertrags­wert im Vor­der­grund steht. Der Ertrags­wert ori­en­tiert sich an den auf Dau­er erziel­ba­ren Miet­ein­nah­men.

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Fremdkapital

Fremdkapital

Finan­zie­rungs­mit­tel, die als Dar­le­hen, in der Regel von Ban­ken, zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Spe­zia­li­siert auf die Gewäh­rung von lang­fris­ti­gen Bau­dar­le­hen sind die Hypo­the­ken­ban­ken.

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Freistellungserklärung

Freistellungserklärung

Beim Bau von Eigen­tums­woh­nun­gen durch einen Bau­trä­ger sichert sich des­sen Bank in der Regel durch eine Glo­bal­grund­schuld an allen Eigen­tums­woh­nun­gen ab. Wer­den ein­zel­ne Eigen­tums­woh­nun­gen in der Bau­pha­se ver­kauft, so muss der Käu­fer häu­fig bereits vor Fer­tig­stel­lung ers­te Teil­zah­lun­gen auf den Ver­kaufs­preis leis­ten. Zum Schutz des Käu­fers ver­pflich­tet die Mak­ler- und Bau­trä­ger­ver­ord­nung den Bau­trä­ger, Teil­zah­lun­gen in der Bau­pha­se ent­ge­gen­zu­neh­men, wenn durch eine ent­spre­chen­de Frei­stel­lungs­er­klä­rung (der Bank des Bau­trä­gers) sicher­ge­stellt ist, dass die gekauf­te Woh­nung nach Zah­lung des vol­len Kauf­prei­ses von der Glo­bal­be­las­tung durch die Bank des Bau­trä­gers frei­ge­stellt wird. Eini­ge Ban­ken zah­len ein dem Käu­fer zuge­sag­tes Dar­le­hen aber erst dann aus, wenn die Glo­bal­grund­schuld auf dem Wohn­ei­gen­tum des Käu­fers gelöscht ist. In sol­chen Fäl­len ist eine Zwi­schen­fi­nan­zie­rung nötig.

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Flurkarte

Flurkarte

Bei den Katas­ter­äm­tern (Lie­gen­schafts­äm­tern) geführ­te Ver­zeich­nis­se mit den "tech­ni­schen" Daten der Grund­stü­cke einer Gemein­de. Die Katas­ter­äm­ter erstel­len Aus­zü­ge aus dem Lie­gen­schafts­buch und amt­li­che Lage­plä­ne (Flur­kar­ten), die wich­ti­ge Unter­la­gen für die Bau­fi­nan­zie­rung sind.

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