Betriebsschließungsversicherung

Die Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­rung dient als Schutz vor Ver­mö­gens­schä­den, die dem ver­si­cher­ten Betrieb dadurch ent­ste­hen, dass die zustän­di­ge Behör­de infol­ge des Auf­tre­tens einer nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz mel­de­pflich­ti­gen Krank­heit oder eines Krank­heits­er­re­gers am Ver­si­che­rungs­ort die Betriebs­schlie­ßung oder wei­te­re ent­spre­chen­de Maß­nah­men anord­net.

Schon auf­grund der schrift­li­chen Emp­feh­lung der zustän­di­gen Behör­de kann eine Ent­schä­di­gung durch die Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­rung geleis­tet wer­den.

Es wer­den Kos­ten für die Des­in­fek­ti­on des Betrie­bes, die Ver­nich­tung von Waren und Vor­rä­ten,

Wie­­der­­­be­­­schaf­­fungs- oder Wie­­der­­her­­stel­lungs­­kos­ten von Wa­ren, so­fern ei­ne Des­in­fek­tion nicht

mög­lich ist, Kos­ten für Er­­­mit­t­­lungs- und Be­ob­ach­tungs­­maß­nah­men, die vom Ge­sund­heits­amt ver­fügt wer­den kön­nen (z. B. Blut­­un­ter­su­chung), die lau­fen­den Fix­kos­ten und die ent­gan­ge­nen Gewin­ne ersetzt.

Die Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­rung ist für alle Betrie­be, die mit Lebens­mit­teln zu tun haben, von exis­ten­zi­el­ler Bedeu­tung. Hier­zu zäh­len pro­du­zie­ren­de Betrie­be oder sol­che, die mit Lebens­mit­teln han­deln oder sie ver­pa­cken, wei­ter­ver­ar­bei­ten und ver­edeln. Mit den genann­ten Absi­che­run­gen stellt die Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­rung das Fort­be­stehen ihres Betrie­bes sicher.

Im Scha­den­fall erstat­tet die Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­rung für i.d.R. 30 Arbeits­ta­ge die o.g. Kos­ten und Ertrags­aus­fäl­le (im Kran­­ken­haus- und Heim­be­reich auch bis zu 60 Ta­ge). Somit ist die Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­rung neben Gas­tro­no­mie­be­trie­ben, Hotels und Groß­kü­chen auch für alle Han­dels- und Dienst­leis­tungs­be­trie­be mit direk­tem Kun­den-/Pa­ti­en­ten­kon­takt sinn­voll.

Fol­gen­den Krank­hei­ten bzw. Krank­heits­­er­re­ger sind Bei­spie­le für leis­tungs­pflich­ti­ge Scha­den­fäl­le sofern die zustän­di­ge Behör­de auf­grund des Ge­set­zes zur Ver­hü­tung und Be­kämp­fung von In­fek­tions­­krank­hei­ten beim Men­schen den Betrieb schließt

  • Cho­le­ra
  • Masern
  • Milz­brand
  • Pest
  • Toll­wut
  • Tuber­ku­lo­se
  • Ebo­la­vi­rus
  • Gelb­fie­ber­vi­rus
  • Legio­nel­len
  • Sal­mo­nel­len

Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­run­gen wer­den in der Regel in Kom­bi­na­ti­on mit der Betriebs­in­halts­ver­si­che­rung, der Ertrags­aus­fall­ver­si­che­rung oder der Betriebs­un­ter­bre­chungs­ver­si­che­rung ange­bo­ten.


Weitere Informationen

Ver­si­che­run­gen für Pri­vat­kun­den

Ver­si­che­run­gen für Fir­men­kun­den

Ver­si­che­run­gen für den öffent­li­chen Dienst

» zur Ver­si­che­rungs­le­xi­kon Über­sicht

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