KfW Förderprogramme

Eine Familie zieht in ihr neues Zuhause

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Wenn Sie sich für ein KfW-För­der­pro­gramm oder das Bau­kin­der­geld in Bre­men oder dem Bre­mer Umland inter­es­sie­ren, fin­den Sie dies­be­züg­lich auf die­ser Sei­te eini­ge Grund­in­for­ma­tio­nen. Wir hof­fen, Ihnen mit unse­ren Tipps wei­ter­hel­fen zu kön­nen und freu­en uns auf Ihre Kon­takt­auf­nah­me per Kon­takt­for­mu­lar, eMail oder Tele­fon.

Was ist eine KfW-Förderung?

Die KfW (Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau) ist das dritt­größ­te deut­sche Ban­ken­in­sti­tut. Sie hat kein eige­nes Fili­al­netz, dem­entspre­chend auch kei­ne Filia­le in Bre­men, son­dern besteht im Wesent­li­chen nur aus einer Zen­tra­le in Frank­furt.

Inso­fern ist die KfW gar kei­ne „Bank“ im eigent­li­chen Sin­ne. Denn wäh­rend her­kömm­li­che Ban­ken aus rein wirt­schaft­li­chen Grün­den tätig wer­den, han­delt die KFW im öffent­li­chen, staat­li­chen Auf­trag.

Die­ser „Auf­trag“ liegt über­wie­gend in der geziel­ten För­de­rung von Mit­tel­ständ­lern, Exis­tenz­grün­dern und eben auch an Pri­vat­leu­te und Fami­li­en für das Eigen­heim. Wer also einen Woh­nungs- oder Immo­bi­lienkauf mit Um- oder Bebau­ung oder eine Kom­plett­sa­nie­rung plant und sich mit der Finan­zie­rung beschäf­ti­gen muss, dem kann die KfW oft­mals unter die Arme grei­fen.

KfW-Förderungen in Bremen

Im Jahr 2017 hat die KfW für das Bun­des­land Bre­men 177 Mio. Euro im För­der­schwer­punkt Woh­nen zuge­sagt. Dabei wur­den För­der­mit­tel für Ener­gie­ef­fi­zi­en­tes Bau­en in Höhe von 75 Mio. Euro ver­ge­ben. Für die För­der­maß­nah­men des Ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Sanie­rens wur­den in Bre­men ins­ge­samt 42 Mio. Euro bereit­ge­stellt. Ins­ge­samt wur­den damit 5.250 Wohn­ein­hei­ten geför­dert. (Quel­le: kfw​.de)

Wie ist eine KfW-Förderung aufgebaut?

Für die­se Unter­stüt­zun­gen gibt es zwei Grund­for­men. Zum einen ver­gibt die KfW klas­si­sche zins­ge­stütz­te Dar­le­hen. Die­se sind nichts ande­res als gän­gi­ge Annui­tä­ten­dar­le­hen. Dar­über hin­aus ver­gibt das KfW auch direk­te Zuschüs­se. Die­se müs­sen Sie nicht ein­mal zurück­zah­len. Bestimmt haben Sie aus den Medi­en bereits vom „Bau­kin­der­geld“ gehört. Auch das ist ein Son­der­zu­schuss des KfW. Mög­lich ist sogar eine Kom­bi­na­ti­on aus bei­dem. Aktu­ell kann man zum Bei­spiel gera­de bei einem Bau­wunsch mit moder­nen Ener­gie­lö­sun­gen und umwelt­freund­li­chen Hei­zungs­an­la­gen davon pro­fi­tie­ren.

Sie müs­sen bei einem KfW-För­der­pro­gramm auch nicht mit zwei Kre­dit­in­sti­tu­ten gleich­zei­tig ver­han­deln. Der Kre­dit wird meis­tens bei Ihrem Haupt­kre­dit­ge­ber bean­tragt. Die­ser orga­ni­siert für Sie in der Regel alles wei­te­re. Die Rück­zah­lung erfolgt dage­gen wie ein nor­ma­ler Kre­dit.

Welche Vorteile hat ein KfW-Zuschuss?

Günstigere Konditionen und lange Anlaufzeit

Gera­de weil das Ziel der KfW die öffent­li­che För­de­rung des Mit­tel­stan­des und von Exis­tenz­grün­dern ist, bie­tet sie oft­mals deut­lich bes­se­re Zin­sen als gän­gi­ge Kre­dit­in­sti­tu­te an. Gera­de in Kom­bi­na­ti­on mit einem zusätz­li­chem, rück­zah­lungs­frei­en Til­gungszu­schuss kann sich Ihre Finanz­last spür­bar ver­rin­gern. Im Wesent­li­chen kann ein Bau­pro­jekt, von dem Sie viel­leicht dach­ten, es wür­de Sie über Jahr­zehn­te finan­zi­ell bin­den, deut­lich schnel­ler und effi­zi­en­ter abge­wi­ckelt wer­den. So bleibt mehr Zeit und vor allem Finanz­kraft für Sie für neue Vor­ha­ben oder Neben­pro­jek­te.

Zusätz­lich gewährt Ihnen die KfW eine til­gungs­freie Anlauf­pha­se von bis zu fünf Jah­ren. In die­sem Zeit­raum müs­sen Sie ledig­lich die Zins­last Ihres KfW-För­der­kre­dits zurück­zah­len. Hin­zu kommt, dass die KfW wesent­lich tole­ran­ter bei der For­de­rung nach Bereit­stel­lungs­zin­sen ist. Soll­ten Sie also den Kre­dit erst nach einem län­ge­ren Zeit­raum (bis zu einem Jahr) brau­chen, müs­sen Sie für die­sen Zeit­raum kei­ne Bereit­stel­lungs­zin­sen zah­len. Also kein Geld dafür, dass für Sie die Kre­dit­sum­me „bereit­ge­stellt“ wird.

Einmalige Kreditvertrags- und Sondertilgungsbedingungen

Zahl­rei­che Ban­ken ermög­li­chen Ihnen nicht- oder nur unter meist teu­re­ren Son­der­kon­di­tio­nen- einen Teil oder gleich die gan­ze Kre­dit­sum­me zurück­zu­zah­len. Soll­ten Sie also, wäh­rend der Kre­dit läuft, plötz­lich mehr Geld zur Ver­fü­gung haben, etwa durch eine Erb­schaft, kön­nen Sie die­ses nur bedingt ein­set­zen. Die KfW kommt Ihnen da deut­lich ent­ge­gen, schließ­lich ist es kei­ne rein pro­fit­ori­en­tier­te Kre­dit­an­stalt.

Ist ein KfW-Zuschuss immer zu empfehlen?

Problem: Zinsen

Die deut­sche Immo­bi­li­en­wirt­schaft befin­det sich momen­tan in einem his­to­risch ein­ma­li­gen Zustand. Die Bau­bran­che boomt, weil die Finan­zie­rungs­zin­sen unver­hält­nis­mä­ßig nied­rig sind. Daher kann es unter Umstän­den sein, dass ein Ange­bot einer Bank über einen Gesamt­kre­dit ohne KfW-För­de­rung güns­ti­ger ist als ein Gesamt­kon­zept mit ent­spre­chen­der KfW-För­de­rung.

Problem: Bindung an KfW-Vorgaben

Wie Sie bestimmt schon erah­nen konn­ten, ist eine KfW-För­de­rung nicht bedin­gungs­los. Um an eine der begehr­ten För­de­run­gen zu gelan­gen, müs­sen Sie sich ver­pflich­ten, den spe­zi­el­len För­de­rungs­zweck auch zu erfül­len. Möch­ten Sie also ein altes Grund­stück mit­samt Haus kau­fen und die­ses ener­gie­ef­fi­zi­ent mit­tels eines KfW-Zuschus­ses sanie­ren, ver­pflich­ten Sie sich dem­entspre­chend vor Kre­dit­ab­schluss dazu, dies auch tat­säch­lich zu tun. Soll­te der För­de­rungs­zweck nicht erreicht wer­den, kann die KfW unter Umstän­den die För­de­rung zurück­zie­hen oder das Dar­le­hen zurück­for­dern.

Daher kann es sein, dass sich eine KfW-För­de­rung auf lan­ge Sicht als nicht kos­ten­ef­fi­zi­ent erweist. Even­tu­ell ist eine för­de­rungs­be­rech­tig­te, umwelt­freund­li­che Hei­zungs- oder Solar­an­la­ge auf Ihrem Grund­stück gar nicht oder nur unter Mehr­kos­ten rea­li­sier­bar. Schließ­lich sind die Kos­ten für die­se im Regel­fall teu­rer als her­kömm­li­che Anla­gen und haben einen höhe­ren Pla­nungs­be­darf, was sich letzt­lich in erhöh­ten Gesamt­kos­ten nie­der­schlägt.

Daher unsere Empfehlung:

Las­sen Sie sich von uns in unse­rem Büro in Bre­men umfas­send, unab­hän­gig und kos­ten­los bera­ten. Wir ste­hen Ihnen auch kurz­fris­tig und fle­xi­bel mit unse­rer lang­jäh­ri­gen Erfah­rung in Sachen Bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men und dem Bre­mer Umland mit Rat und Tat zur Sei­te. Wir über­prü­fen für Sie, ob und wel­che KfW-För­de­run­gen für Sie nütz­lich sind und womit Sie effi­zi­ent ihre Kos­ten sen­ken kön­nen. Dabei bewer­ten wir unab­hän­gig Ihre Liqui­di­tät und über­neh­men für Sie die Ver­hand­lun­gen.

Am Ende soll hin­sicht­lich der KfW-För­de­rung eine umfas­sen­de Kos­ten-Nut­zen-Rech­nung ste­hen, damit Sie ohne Abschluss­druck Herr der Lage über Ihre Finan­zie­rung sind.

Wir ste­hen Ihnen hier­bei ger­ne bera­tend und unter­stüt­zend zur Sei­te! Kon­tak­tie­ren Sie uns ein­fach über unser Anfra­ge­for­mu­lar oder tele­fo­nisch. Wir freu­en uns, Sie bei Ihrer Bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men unter­stüt­zen und Sie hin­sicht­lich der Inan­spruch­nah­me von KfW-För­der­mit­teln bera­ten zu kön­nen.

Was Sie auf den übrigen Seiten finden können

Auf unse­rer Web­site möch­ten wir Ihnen unser Bera­tungs­spek­trum genau­er auf­zei­gen und erklä­ren, was es bei einer Bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men sowie in Deutsch­land all­ge­mein zu beach­ten gibt.

Im Fol­gen­den kön­nen Sie durch fol­gen­de Aspek­te einer Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung navi­gie­ren:

  1. Bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men
  2. Bau­dar­le­hen
  3. Bau­kre­dit
  4. Neu­bau­fi­nan­zie­rung
  5. Alt­bau­fi­nan­zie­rung
  6. Alt­bau­sa­nie­rung
  7. Finan­zie­rung für Kapi­tal­an­le­ger
  8. For­ward­dar­le­hen
  9. Anschluss­fi­nan­zie­rung

Fragezeichen auf schwarzem GrundÜbrigens....

Da wir wis­sen, dass es als Laie und vor allem, wenn das The­men­ge­biet der Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung noch kein bekann­tes Ter­rain dar­stellt, schwie­rig sein kann, sich mit den Begriff­lich­kei­ten aus­ein­an­der zu set­zen, haben wir Ihnen ein Finanz­le­xi­kon zusam­men­ge­stellt. Die­ses kön­nen Sie als Beglei­ter und als Nach­schla­ge­werk benut­zen.

Wir möch­ten Sie infor­mie­ren- und nicht mit Fach­be­grif­fen ein­schüch­tern.

Wir ver­lin­ken in unse­ren Sei­ten jeweils die Begriff­lich­kei­ten, um Sie an die Ter­mi­no­lo­gie her­an­zu­füh­ren.

Sie soll­ten Ihre eige­ne Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung ver­ste­hen und nach­voll­zie­hen kön­nen.