Baufinanzierung in Bremen und Niedersachsen - warum eigentlich nicht mieten?

2 Hände halten Neubau und Geld (kosten) in Waage

© Wat­cha­ra Rit­jan - shut​ter​stock​.com

Wohn­ei­gen­tum in Deutsch­land ist nach wie vor attrak­tiv und wird aus viel­schich­ti­gen Grün­den dem Mie­ten vor­ge­zo­gen.

Wenn wir für Bau­fi­nan­zie­run­gen in Bre­men her­an­ge­zo­gen wer­den, hören wir vor allem fol­gen­de Grün­de:

  • grö­ße­rer Gestal­tungs­spiel­raum
  • end­lich die Unab­hän­gig­keit vom Ver­mie­ter
  • gute Alters­vor­sor­ge, Absi­che­rung fürs Alter
  • höhe­re Lebens­qua­li­tät
  • in die „eige­ne Tasche“ zah­len sowie einen blei­ben­den Wert schaf­fen, der ver­erbt wer­den kann
  • last, but not least: Kos­ten­ver­tei­le gegen­über dem Mie­ten

Eigentum: Kostenvorteil der Selbstnutzer gegenüber Mietern

Das Insti­tut der deut­schen Wirt­schaft Köln ver­öf­fent­lich­te 2018 den Wohn­kos­ten­re­port. In die­sem stellt es fest, dass Wohn­ei­gen­tum in Deutsch­land in allen Krei­sen aktu­ell güns­ti­ger ist als das Woh­nen zur Mie­te. In Bre­men beträgt der Kos­ten­vor­teil der Selbst­nut­zer gegen­über den Mie­tern:

Selbst­nut­zer­kos­ten im 4. Quar­tal 2017 in €/​qm 5,01
Kos­ten­vor­teil gegen­über Mie­ten in Pro­zent im 4. Quar­tal 2017 32,6%
Kos­ten­vor­teil des Wohn­ei­gen­tums bei Zins­an­stieg nach Zins­bin­dungs­pha­se auf 3,5% und Finan­zie­rungs­zeit­raum von 35 Jah­ren 35,9%

Kos­ten­vor­tei­le von Wohn­ei­gen­tum in Bre­men (4. Quar­tal 2017, Quel­le: IW Köln)

Doch woher rührt die­ser Kos­ten­vor­teil? Als Grund dafür wird die Zins­ent­wick­lung betrach­tet: im Zeit­raum 2010 bis 2017 sind die Zin­sen deut­lich stär­ker gefal­len als die Prei­se gestie­gen. Dies führ­te im Lau­fe der Jah­re dazu, dass Wohn­ei­gen­tum im Ver­gleich zum Mie­ten an Attrak­ti­vi­tät gewon­nen hat.

Baufinanzierungen in Bremen- ein aktueller Überblick

Der Trend­ba­ro­me­ter Immo­bi­lien- Invest­ment­markt 2018“-Studie der Wirt­schafts­be­ra­tung Ernest& Young zufol­ge sind 99% der befrag­ten Inves­to­ren der Über­zeu­gung, dass der Wett­be­werb um inner­städ­ti­sche Ent­wick­lungs­grund­stü­cke zu über­zo­ge­nen Kauf­prei­sen in Deutsch­land füh­ren wird.

Ana­log dazu ver­läuft der Immo­bi­li­en­markt in Bre­men, ähn­lich wie in ande­ren Groß­städ­ten Deutsch­lands, in einem ste­ten Auf­wärts­trend.

So wird anhand der Daten der Preis­da­ten­bank Empi­ri­ca ersicht­lich, dass die Kauf­prei­se für Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser in Bre­men seit 2010 kon­ti­nu­ier­lich anstei­gen. Im 2. Quar­tal 2018 belief sich der Qua­drat­me­ter­preis in Bre­men auf 2.189€.

Entwicklung der Kaufpreise für Eigenheime in Bremen

Ent­wick­lung der Kauf­prei­se für Eigen­hei­me in Bre­men (Quel­le: Sta­tis­ta 2018)

Laut Sta­tis­ta (2018) lag die durch­schnitt­li­che Kre­dit­sum­me der Bau­fi­nan­zie­rung 2017 in Bre­men bei 250.582 €. Im bun­des­wei­ten Ver­gleich liegt das Bun­des­land Bre­men damit im Mit­tel­feld. Zum Ver­gleich: die durch­schnitt­li­che Kre­dit­sum­me betrug in Ham­burg 353.464 €, in Sach­sen-Anhalt 191.756 €.

Ihre Baufinanzierung in Bremen- unser Rat

Es ist nicht von der Hand zu wei­sen, dass der Markt auf­grund der guten Kon­di­tio­nen und der guten Zins­la­ge momen­tan für Immo­bi­li­en­käu­fe sehr gut scheint. Dies ist auch anhand der wach­sen­den Bau­fi­nan­zie­run­gen in Deutsch­land (und in Bre­men) ersicht­lich. Immer mehr Men­schen erken­nen den Vor­teil eines Eigen­heims als wich­ti­gen Bau­stein für Ihre Alters­vor­sor­ge und als Kapi­tal­an­la­ge an. Die Vor­tei­le gegen­über dem Mie­ten schei­nen vie­len als Argu­ment genug, sich nun end­lich mit einer eige­nen Immo­bi­lie oder Eigen­tums­woh­nung aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Hin­sicht­lich der momen­ta­nen Preis­la­ge in Deutsch­land (und in Bre­men) möch­ten wir noch dar­auf hin­wei­sen, dass es nicht sinn­voll ist, ein­heit­li­che Emp­feh­lun­gen aus­zu­spre­chen.

Die Nach­fra­ge­si­tua­ti­on in Bre­men wird sicher anhal­ten, was aber nicht auto­ma­tisch zu einer wei­te­ren Ver­teue­rung in allen Lagen füh­ren muss. 95% der befrag­ten Inves­to­ren der Stu­die von Ernest& Young (2018) bewer­ten dies genau­so; das aktu­el­le Markt­um­feld in Deutsch­land füh­re teil­wei­se zu über­zo­ge­nen Preis­vor­stel­lun­gen der Ver­käu­fer.

Unser Ange­bot an Sie: Las­sen Sie uns jedes Immo­bi­li­en­an­ge­bot selek­tiv und indi­vi­du­ell betrach­ten und bewer­ten.

Der Immobilienmarkt in Bremen- Experten & Fachleute hinzuziehen

Unse­rer Mei­nung nach ist es unab­ding­bar, in der momen­ta­nen Nach­fra­ge­si­tua­ti­on im Immo­bi­li­en­markt die in Bre­men ange­bo­te­nen Prei­se vor­sich­tig zu hin­ter­fra­gen. Kon­kret bedeu­tet das: zie­hen Sie Fach­leu­te und Exper­ten hin­zu, die Ihnen hel­fen, den Objektwert objek­tiv und rea­lis­tisch zu bestim­men.

Das sind neben unse­rem Team bei­spiels­wei­se Immo­bi­li­en­be­wer­ter und Sach­ver­stän­di­ge in Bre­men.

Kurz­um: Las­sen Sie sich von Fach­leu­ten die Risi­ken auf­zei­gen, die mit einer zu hohen Objekt­be­wer­tung ein­her­ge­hen.

Die­se Inves­ti­ti­ons­ri­si­ken bezie­hen sich nicht nur auf einen zu hohen Preis, der ver­langt wird. Beson­ders in Fäl­len der Alt­bau­fi­nan­zie­rung und Alt­bau­sa­nie­rung gilt es, zu beach­ten, dass vor 1970 erbau­te Immo­bi­li­en häu­fig kei­ne Däm­mung und schlech­te Ener­gie­wer­te auf­wei­sen. Dadurch erge­ben sich auf lang­fris­ti­ge Sicht erheb­li­che Kos­ten­ri­si­ken sowie höhe­re Inves­ti­ti­ons­kos­ten.

Neubaufinanzierung / Altbaufinanzierung - Hausmodell auf Planungszeichnungen

Wann es sich trotzdem lohnt, einen (zu) hohen Preis zu zahlen

Wie wir bereits auf­ge­führt haben, ist eine Immo­bi­lie für Eigen­nut­zer ein idea­ler und ele­men­ta­rer Bestand­teil der Alters­vor­sor­ge. Scheint ein Objekt im Groß­raum Bre­men dafür ide­al geeig­net und möch­ten Sie sich den Traum eines Eigen­heims als Eigen­nut­zer erfül­len? Dann kann man, wenn bestimm­te Bedin­gun­gen erfüllt sind, zu einer Bau­fi­nan­zie­rung raten- auch wenn der Preis zu hoch scheint.

Dies ist vor allem dann zu raten, wenn der Preis­auf­schlag durch genü­gend Eigen­ka­pi­tal gedeckt wer­den kann sowie wenn die Til­gungsdau­er die Län­ge Ihrer Lebens­ar­beits­zeit nicht über­schrei­tet.

Selbst­ver­ständ­lich ist eine indi­vi­du­el­le Betrach­tung Ihrer Lebens­si­tua­ti­on, Ihrer finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten und des betrof­fe­nen Objek­tes den­noch unab­ding­bar. Kon­tak­tie­ren Sie uns schnell und unver­bind­lich über unser Anfra­ge­for­mu­lar oder tele­fo­nisch- wir freu­en uns auf Sie!

Baufinanzierung in Bremen- was gibt es zu beachten?

Was Sie beach­ten soll­ten, wenn Sie eine Bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men und Umge­bung anvi­sie­ren:

  • Grund­sätz­lich ist die Zins­la­ge momen­tan gut, jedoch soll­te genü­gend Eigen­ka­pi­tal vor­han­den sein und ein­ge­bracht wer­den.
  • Des Wei­te­ren sind Bau­vor­ha­ben und Immo­bi­li­en­käu­fe vom Alter und der rest­li­chen Lebens­ar­beits­zeit abhän­gig. Las­sen sich in Ihrer rest­li­chen Lebens­ar­beits­zeit die Dar­le­hen soweit run­ter­til­gen, dass es sich für Sie rech­net?
  • Wenn dies nicht gege­ben ist, könn­ten Sie sich nach der Til­gungs­dau­er von dem Objekt tren­nen. Alter­na­tiv gilt es, sich nach der Til­gungs­dau­er umzu­schul­den, um das Dar­le­hen zu ver­län­gern.

In jedem Fall soll­te eine per­sön­li­che Bera­tung und Berech­nung durch­ge­führt wer­den, um zu eva­lu­ie­ren, ob das Vor­ha­ben für Sie die rich­ti­ge Inves­ti­ti­on und im Alter kein Risi­ko dar­stellt.

Unser Expertenrat:

Der momen­tan güns­ti­ge Zins ist kein Grad für die Mach­bar­keit einer Bau­fi­nan­zie­rung und darf nicht nur der maß­geb­li­che Ent­schei­dungs­fak­tor dafür sein, ob die Inves­ti­ti­on trag­bar ist. 

Was Sie auf den folgenden Seiten finden können

Auf unse­rer Web­site möch­ten wir Ihnen unser Bera­tungs­spek­trum genau­er auf­zei­gen und erklä­ren, was es bei einer Bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men sowie in Deutsch­land all­ge­mein zu beach­ten gibt.

Im Fol­gen­den kön­nen Sie durch fol­gen­de Aspek­te einer Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung navi­gie­ren:

  1. Bau­dar­le­hen
  2. KfW För­der­pro­gram­me
  3. Bau­kre­dit
  4. Neu­bau­fi­nan­zie­rung
  5. Alt­bau­fi­nan­zie­rung
  6. Alt­bau­sa­nie­rung
  7. Finan­zie­rung für Kapi­tal­an­le­ger
  8. For­ward­dar­le­hen
  9. Anschluss­fi­nan­zie­rung

Fragezeichen auf schwarzem GrundÜbrigens....

Da wir wis­sen, dass es als Laie und vor allem, wenn das The­men­ge­biet der Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung noch kein bekann­tes Ter­rain dar­stellt, schwie­rig sein kann, sich mit den Begriff­lich­kei­ten aus­ein­an­der zu set­zen, haben wir Ihnen ein Finanz­le­xi­kon zusam­men­ge­stellt. Die­ses kön­nen Sie als Beglei­ter und als Nach­schla­ge­werk benut­zen.

Wir möch­ten Sie infor­mie­ren- und nicht mit Fach­be­grif­fen ein­schüch­tern.

Wir ver­lin­ken in unse­ren Sei­ten jeweils die Begriff­lich­kei­ten, um Sie an die Ter­mi­no­lo­gie her­an­zu­füh­ren.

Sie soll­ten Ihre eige­ne Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung ver­ste­hen und nach­voll­zie­hen kön­nen.

Wir sind stets für Sie zur Stel­le- und das mei­nen wir so!
Kon­tak­tie­ren Sie uns ein­fach direkt.