Neubaufinanzierung

Dachdecker am Dachstuhl eines Neubaus

Bei Ihrer Neu­bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men ste­hen wir Ihnen ger­ne bera­tend zur Sei­te und beglei­ten Ihr Vor­ha­ben Schritt für Schritt © scul­pies - shut​ter​stock​.com

Wenn Sie an einer Neu­bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men inter­es­siert sind, fin­den Sie auf die­ser Sei­te Infor­ma­tio­nen über die aktu­el­le Preis­si­tua­ti­on in Bre­men sowie über unse­re ange­bo­te­nen Bera­tungs­leis­tun­gen. Wir hof­fen, Ihnen mit unse­ren Tipps wei­ter­hel­fen zu kön­nen und freu­en uns auf eine Kon­takt­auf­nah­me.

Aktuelle Neubau- und Grundstückskosten in Bremen

Das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt gibt Aus­kunft dar­über, mit wel­chen Kos­ten ange­hen­de Immo­bi­li­en­be­sit­zer in Bre­men zu rech­nen haben. So lie­gen die ver­an­schlag­ten Neu­bau­kos­ten in Bre­men bei 1.280 €/​m2- im bun­des­wei­ten Ver­gleich bekann­ter­ma­ßen rela­tiv nied­rig. Zum Ver­gleich: In Bay­ern wer­den im Schnitt 2.018 €/​m2 ver­langt.

Wie hoch sind im Mit­tel die ver­an­schlag­ten Grund­stücks­kos­ten in Bre­men?

Der Preis­spie­gel 2018 der LBS Bau­spar­kas­se gibt dar­über für die Han­se­stadt Bre­men fol­gen­de Aus­künf­te:

Neu­bau Bestand
Bau­grund­stück für Eigen­hei­me (in €/​m²) 280 -
Eigen­heim (in 1.000 €) - 340
Rei­hen­ei­gen­heim (in 1.000 €) 330 250
Eigen­tums­woh­nung (in €/​m²) 3.500 2.200

Dem­nach lag der häu­figs­te Kauf­preis für Grund­stü­cke für Eigen­hei­me bei 280 €/​m(bei einer Span­ne von 220 bis 380 €/​m2). Die genau­en und aktu­el­len Prei­se für die Stadtei­le Bre­mens (Bre­men-Mit­te, -Nord, -Ost, -Süd und -West) fin­den Sie eben­falls im Preis­spie­gel 2018.

An die­ser Stel­le möch­ten wir jedoch dar­auf hin­wei­sen, dass sich in Bre­men erheb­li­che Abwei­chun­gen der oben genann­ten Prei­se erge­ben kön­nen. Vor allem in den expo­nier­ten und bevor­zug­ten Lagen in Bre­men soll­ten Sie mit deut­li­chen höhe­ren Preis­ge­fü­gen kal­ku­lie­ren.

Wenn Sie sich bezüg­lich des Grund­stücks­prei­ses unsi­cher sind, ste­hen wir Ihnen jeder­zeit bera­tend und unter­stüt­zend zur Sei­te.

Wie ist die aktuelle Situation bezüglich Neubauten?

Das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt zeich­net die Anzahl der Bau­fer­tig­stel­lun­gen jähr­lich auf. Dabei fällt sofort ins Auge, dass die Anzahl der erbau­ten Eigen­tums­woh­nun­gen, Ein-, Zwei- sowie Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser von 2011 bis 2017 rapi­de gestie­gen ist. Vor allem die fer­tig­ge­stell­ten Eigen­tums­woh­nun­gen ver­dop­pel­ten sich nahe­zu (von knapp 33.000 auf fast 64.000). Der Immo­bi­li­en­markt scheint in Deutsch­land momen­tan nicht gebremst!

Worauf sollten Sie also bei einer Neubaufinanzierung achten?

Sofern Sie an einem Grund­stück Inter­es­se haben, die­ses aber noch selbst bebau­en wol­len, gibt es natür­lich eini­ge Din­ge, auf die man sein Augen­merk legen soll­te.

Neubau mit vorgebautem Gerüst

© Ronald Rampsch - shut​ter​stock​.com

Zum Einen gilt es zu beach­ten, dass eine Finan­zie­rung nicht immer alle plan­ba­ren Kos­ten abde­cken kann. Sofern Sie nicht mit einem Gene­ral­un­ter­neh­mer einen Neu­bau zu einem Fest­preis ver­ein­ba­ren, sind die Kos­ten eines Neu­baus immer schwie­rig abzu­schät­zen. Vor allem bei einem Neu­bau in Eigen­re­gie mit der Beauf­tra­gung von Archi­tek­ten etc. soll­te eine Kos­ten­pla­nung einen guten „Puf­fer“ beinhal­ten, da kei­ne Bau­kos­ten­ga­ran­tie aus­ge­spro­chen wer­den kann. Soll­te die Kre­dit­sum­me letzt­lich höher sein als benö­tigt, kön­nen Gel­der even­tu­ell kos­ten­frei zurück­ge­ge­ben wer­den.

Des Wei­te­ren ist es bei einer Neu­bau­fi­nan­zie­rung wich­tig, die Finan­zie­rung pas­send zur Bau­pha­se aus­zu­wäh­len. Die Bereit­stel­lungs­zin­sen, die schon nach zwei Mona­ten grei­fen kön­nen, bedin­gen eine genaue Abstim­mung der Finan­zie­rung auf die geplan­te Län­ge der Bau­pha­se. Die­se Kre­dit­mit­tel­re­ser­vie­rung soll­te bei der Selek­ti­on der Dar­le­hen beach­tet wer­den.

Da durch die Bereit­stel­lungs­zin­sen die Finan­zie­rung Ihres Neu­baus teu­rer wer­den kann, soll­te die Aus­wahl der Finan­zie­rung nicht nur auf­grund der blan­ken Kon­di­tio­nen ver­lau­fen, son­dern das Gesamt­pro­dukt in Betracht zie­hen. Ihren geplan­ten Finan­zie­rungs­ab­ruf prei­sen wir selbst­ver­ständ­lich für Sie mit ein und kön­nen so in jedem Ein­zel­fall über­prü­fen, wel­che Bank das für Sie pas­sen­de Pro­dukt anbie­tet.

Nutzung von Fördermitteln

Natür­lich kön­nen bei einer Neu­bau­fi­nan­zie­rung auch För­der­mit­tel (bei­spiels­wei­se der KfW) in Anspruch genom­men wer­den. Dies ist grund­sätz­lich auch rat­sam. Wir bie­ten Ihnen hier­bei an, im Ein­zel­fall mit Ihnen zu prü­fen, ob die För­der­dar­le­hen tat­säch­lich loh­nens­wert sind.

Tat­säch­lich kön­nen die Zins­kon­di­tio­nen unter Umstän­den nicht beson­ders güns­tig sein, sodass für bestimm­te För­der­maß­nah­men mit höhe­ren Kos­ten kal­ku­liert wer­den müss­te.

Außer­dem ist es unab­ding­bar, die betrof­fe­nen Bau­plä­ne sowie die Bau- und Leis­tungs­be­schrei­bung des Objek­tes zu über­prü­fen. Wir raten Ihnen drin­gend dazu, sich die­se Unter­la­gen vor der Unter­zeich­nung des Kauf­ver­trags von einem ver­sier­ten Fach­mann umfang­reich prü­fen zu las­sen!

Wir emp­feh­len Ihnen, unbe­dingt auf eine voll­stän­di­ge Bau- und Leis­tungs­be­schrei­bung zu ach­ten. Wer­den zu jeder Bau­leis­tung ein­deu­ti­ge und erschöp­fen­de Anga­ben zu Mate­ri­al, Aus­füh­rung, gege­be­nen­falls Far­be, Her­stel­ler, Fabri­kat und Preis oder preis­be­ein­flus­sen­den Umstän­den gelie­fert?

Worauf ist bei der Grundstücksauswahl zu achten?

Wenn Sie einen Neu­bau in der Regi­on um Bre­men bau­en und finan­zie­ren las­sen möch­ten, ist die Grund­stücks­wahl der wahr­schein­lich zeit- und ner­ven­auf­rei­bends­te Fak­tor.

Selbst­ver­ständ­lich spielt bei der Aus­wahl des Grund­stücks vor allem der Preis eine wich­ti­ge Rol­le. Um ein Gefühl dafür zu bekom­men, ob das Ihnen vor­lie­gen­de Ange­bot den Preis recht­fer­tigt, emp­feh­len wir Ihnen, fol­gen­de Aspek­te mit­ein­zu­be­zie­hen:

  • Wie steht es um die Bebau­bar­keit des Grund­stücks? Hier geht es dar­um, zu prü­fen, ob Sie das Grund­stück nach Ihren Vor­stel­lun­gen bebau­en kön­nen und ob die­ses bereits in einem Bebau­ungs­plan als Bau­land aus­ge­wie­sen ist.

Folgende Angaben im Bebauungsplan sind hier vor allem von Bedeutung:

  • Art der bau­li­chen Nut­zung (rei­ne Wohn­bau­f­la­chen, all­ge­mei­ne Wohn­ge­bie­te, Misch­ge­bie­te)
  • Grund­flä­chen­zahl (GRZ): Wie vie­le Qua­drat­me­ter Grund­flä­che je Qua­drat­me­ter Grund­stücks­flä­che über­baut wer­den dür­fen. Bsp: 600 m2 gro­ßes Grund­stück und GRZ von 0,2 à, ins­ge­samt dür­fen 120 m2 über­baut wer­den
  • Geschoss­flä­chen­zahl: (GFZ): Wie vie­le Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che im Ver­hält­nis zur gesam­ten Grund­stücks­flä­che ent­ste­hen dür­fen
  • Höhe & Anzahl der Geschos­se: wie vie­le Voll­ge­schos­se darf ein Gebäu­de haben?
  • Dach (Dach­form, Dach­nei­gung, First­rich­tung)
  • Bau­gren­zen (= Bau­fens­ter): Flä­che, inner­halb wel­cher das Gebäu­de errich­tet wer­den muss

  • Die Lage und der Zuschnitt des Grund­stücks ent­schei­den lang­fris­tig über die Wohn­qua­li­tät. Grund­sätz­lich ist eine durch Beson­nung und Beschat­tung ener­gie­op­ti­ma­le Aus­rich­tung des Gebäu­des emp­feh­lens­wert. Wohn­räu­me, Ter­ras­sen und Bal­ko­ne soll­ten nach Süden oder Wes­ten, ande­re Räu­me nach Nor­den oder Osten aus­ge­rich­tet sein.

  • Die Umge­bung des Grund­stücks ist idea­ler­wei­se ruhig, aber nicht abge­le­gen. Befin­den sich in der Nach­bar­schaft Gewer­be­an­sied­lun­gen, Eisen­bahn-, Auto­bahn- oder Fern­stra­ßen­ver­bin­dun­gen? Wenn Sie ein Grund­stück an der Rand­la­ge kau­fen möch­ten, weil Sie Wert auf eine „unver­bau­ba­re Aus­sicht“ legen, soll­ten Sie anhand des Flä­chen­nut­zungs­plans prü­fen, wel­che Nut­zun­gen für die anschlie­ßen­den Flä­chen fest­ge­legt sind.

  • Je bes­ser die Ver­kehrs­an­bin­dung und Infra­struk­tur, des­to wert­vol­ler ist das Grund­stück in der Regel. Eben­falls von Rele­vanz ist die Infra­struk­tur vor Ort: Wie ist es um Schu­len, Kin­der­gär­ten, kul­tu­rel­le Ein­rich­tun­gen, Restau­rants, Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen bestellt?

  • Ist der Bau­grund schon ein­mal gewerb­lich genutzt wor­den? Dies soll­ten Sie unbe­dingt vor dem Abschluss des Kauf­ver­tra­ges von einem Fach­mann prü­fen las­sen. Immer öfter wird näm­lich Bau­land aus­ge­wie­sen, das schon ein­mal gewerb­lich genutzt wur­de. Aus der Kos­ten­per­spek­ti­ve ist hier ein Boden­gut­ach­ten der auf­wen­di­gen Rei­ni­gung und Ent­sor­gung ver­seuch­ter Böden vor­zu­zie­hen. Hin­zu kom­men meist finan­zi­el­le Zusatz­be­las­tun­gen wie eine Ver­teue­rung der Neu­bau­fi­nan­zie­rung durch Bau­ver­zö­ge­run­gen, ein Weg­fall des Grund­stücks als Finan­zie­rungs­si­cher­heit gegen­über der Bank oder Kos­ten bei einem Rechts­streit mit dem Vor­be­sit­zer oder dem Ver­ur­sa­cher der Kon­ta­mi­nie­rung um die Über­nah­me der Kos­ten!

  • Ist das Grund­stück öffent­lich erschlos­sen? Gibt es eine aus­rei­chen­de Anbin­dung an das öffent­li­che Netz? Erst dann ist eine Bebau­ung des Grund­stücks mög­lich. Die Zufahrt soll­te also über eine öffent­li­che Stra­ße, die Ver­sor­gung mit Ener­gie und Was­ser sowie die Ent­sor­gung des Abwas­sers gewähr­leis­tet sein. Wenn Sie ein bereits voll erschlos­se­nes Grund­stück erwer­ben wol­len, kann der Ver­käu­fer im nota­ri­el­len Kauf­ver­trag dazu ver­pflich­tet wer­den, even­tu­ell noch aus­ste­hen­de Abrech­nun­gen für Erschlie­ßungs­kos­ten zu über­neh­men!

  • Lie­gen Belas­tun­gen auf dem Grund­stück? Hier­über gibt das Grund­buch Aus­kunft sowie über die Eigen­tums­ver­hält­nis­se und die Rech­te und Pflich­ten, die mit dem Grund­stück ver­bun­den sind. So erfah­ren Sie bei­spiels­wei­se, ob das Grund­stück mit Grund­pfand­rech­ten wie Hypo­the­ken oder Grund­schul­den belas­tet ist.

Wenn Sie ein Grund­stück kau­fen und dar­auf ein Eigen­heim errich­ten wol­len, soll­ten Sie unbe­dingt in die fol­gen­den Unter­la­gen Ein­sicht neh­men:

Wir ste­hen Ihnen hier­bei ger­ne bera­tend und unter­stüt­zend zur Sei­te! Kon­tak­tie­ren Sie uns ein­fach über unser Anfra­ge­for­mu­lar oder tele­fo­nisch. Wir freu­en uns, Sie bei Ihrer Neu­bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men unter­stüt­zen zu kön­nen.

Was Sie auf den übrigen Seiten finden können

Auf unse­rer Web­site möch­ten wir Ihnen unser Bera­tungs­spek­trum genau­er auf­zei­gen und erklä­ren, was es bei einer Bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men sowie in Deutsch­land all­ge­mein zu beach­ten gibt.

Im Fol­gen­den kön­nen Sie durch fol­gen­de Aspek­te einer Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung navi­gie­ren:

  1. Bau­fi­nan­zie­rung in Bre­men
  2. Bau­dar­le­hen
  3. KfW För­der­pro­gram­me
  4. Bau­kre­dit
  5. Alt­bau­fi­nan­zie­rung
  6. Alt­bau­sa­nie­rung
  7. Finan­zie­rung für Kapi­tal­an­le­ger
  8. For­ward­dar­le­hen
  9. Anschluss­fi­nan­zie­rung

Fragezeichen auf schwarzem GrundÜbrigens....

Da wir wis­sen, dass es als Laie und vor allem, wenn das The­men­ge­biet der Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung noch kein bekann­tes Ter­rain dar­stellt, schwie­rig sein kann, sich mit den Begriff­lich­kei­ten aus­ein­an­der zu set­zen, haben wir Ihnen ein Finanz­le­xi­kon zusam­men­ge­stellt. Die­ses kön­nen Sie als Beglei­ter und als Nach­schla­ge­werk benut­zen.

Wir möch­ten Sie infor­mie­ren- und nicht mit Fach­be­grif­fen ein­schüch­tern.

Wir ver­lin­ken in unse­ren Sei­ten jeweils die Begriff­lich­kei­ten, um Sie an die Ter­mi­no­lo­gie her­an­zu­füh­ren.

Sie soll­ten Ihre eige­ne Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung ver­ste­hen und nach­voll­zie­hen kön­nen.