Anpassungsklausel

Die Anpas­sungs­klau­sel, auch Bei­trags­an­pas­sungs­klau­sel genannt, ermög­licht es dem Ver­si­che­rer den Bei­trag für einen bestehen­den Ver­si­che­rungs­ver­trag zu erhö­hen, ohne dass die Leis­tun­gen ent­spre­chend her­auf­ge­setzt wer­den. Auch umge­kehrt ist eine Anpas­sung mög­lich. Die Leis­tung wird in die­sem Fall ver­min­dert, die Prä­mie jedoch nicht redu­ziert.

Bei einer Anpas­sung des Ver­tra­ges hat der Ver­si­che­rer den Ver­si­che­rungs­neh­mer spä­tes­tens einen Monat vor Wirk­sam­wer­den der Ver­trags­än­de­rung zu infor­mie­ren.

Welche Rechte hat der Versicherungsnehmer im Falle der Beitragsanpassung?

Nach Erhalt der Mit­tei­lung des Ver­si­che­rers hat der Ver­si­che­rungs­neh­mer gemäß § 40 des Ver­si­che­rungs­ver­trags­ge­set­zes (VVG) inner­halb eines Monats das Recht, den Ver­trag mit sofor­ti­ger Wir­kung - jedoch frü­hes­tens zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Ände­rung - zu kün­di­gen.


Weitere Informationen

Ver­si­che­run­gen für Pri­vat­kun­den

Ver­si­che­run­gen für Fir­men­kun­den

Ver­si­che­run­gen für den öffent­li­chen Dienst

» zur Ver­si­che­rungs­le­xi­kon Über­sicht

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