Hypothek

Hypothek

Kurz­form für Hypo­the­ken­dar­le­hen. Hier­un­ter ver­steht man ein lang­fris­ti­ges Dar­le­hen, zu des­sen Absi­che­rung ein Grund­pfand­recht (Grund­schuld) im Grund­buch ein­ge­tra­gen wird. Das Hypo­the­ken­dar­le­hen ist eine tra­di­ti­ons­rei­che und bewähr­te Form der Bau­fi­nan­zie­rung. Es zeich­net sich durch einen für vie­le Jah­re fest ver­ein­bar­ten Zins aus. Der Dar­le­hens­neh­mer ist damit vor kurz­fris­ti­gen, über­ra­schen­den Zins­schwan­kun­gen sicher. Im recht­li­chen Sinn ver­steht man unter einer Hypo­thek ein Grund­pfand­recht, mit dem ein Grund­stück zur Siche­rung eines Dar­le­hens durch Ein­tra­gung im Grund­buch belas­tet wird. In der Pra­xis ist die Hypo­thek heu­te weit­ge­hend durch die Grund­schuld ersetzt.