Bindungsfrist

Die Bin­dungs­frist beschreibt den Zeit­raum, inner­halb des­sen der Ver­si­che­rer ent­schei­den muss, ob er den Antrag des Kun­den ablehnt oder annimmt, wäh­rend der Kun­de sich im glei­chen Zeit­raum an sei­nen (Ver­si­che­rungs-)Antrag gebun­den hält.

Durch die Bin­dungs­frist erhält der Ver­si­che­rer die Mög­lich­keit, alle nöti­gen Antrags- und Risi­ko­prü­fun­gen durch­zu­füh­ren, bevor der Ver­trag zustan­de kommt.

Hat der Ver­si­che­rer die Prü­fun­gen abge­schlos­sen und den Antrag ange­nom­men gilt der Ver­trag als geschlos­sen. Das Wider­rufs­recht des Kun­den bleibt hier­von jedoch unbe­rührt.

In den ver­schie­de­nen Ver­si­che­rungs­spar­ten und Ver­si­che­rungs­zwei­gen gibt es unter­schied­li­che Bin­dungs­fris­ten. In der Lebens- und Kran­ken­ver­si­che­rung kann der zukünf­ti­ge Ver­si­che­rungs­neh­mer bei­spiels­wei­se inner­halb von 6 Wochen mit der Ant­wort des Ver­si­che­rers rech­nen, in der Scha­den- und Unfall­ver­si­che­rung soll­ten es zwi­schen 2 und 4 Wochen sein.


Weitere Informationen

Ver­si­che­run­gen für Pri­vat­kun­den

Ver­si­che­run­gen für Fir­men­kun­den

Ver­si­che­run­gen für den öffent­li­chen Dienst

» zur Ver­si­che­rungs­le­xi­kon Über­sicht

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