Erstversicherer

Der Erst­ver­si­che­rer ist das Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men, bei dem ein direk­tes Ver­si­che­rungs­ge­schäft mit einem End­kun­den abge­schlos­sen wird. Der Kun­de kann sowohl eine natür­li­che als auch eine juris­ti­sche Per­son sein und ist der unmit­tel­bar Begüns­tig­te des Versicherungsschutzes.

Auch Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men benö­ti­gen ggf. für ihren Fuhr­park oder ihre Ver­wal­tungs­ge­bäu­de eine Ver­si­che­rung. In die­sem Fall sind zwar bei­de Ver­trags­part­ner Ver­si­che­rer, sie tre­ten aber trotz­dem als Erst­ver­si­che­rer und Ver­si­che­rungs­neh­mer auf und nicht als Erst­ver­si­che­rer und Rückversicherer.

Der Begriff Erst­ver­si­che­rung wird häu­fig auch benutzt, um die Unter­schei­dung von Ver­si­che­rungs­ge­schäf­ten dar­zu­stel­len, bei denen es sich nicht um eine Rück­ver­si­che­rung handelt.

Unterscheidung zum Rückversicherer

Bei einer Rück­ver­si­che­rung besteht regel­mä­ßig eine Ver­trags­be­zie­hung zwi­schen zwei Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men, dem Erst­ver­si­che­rer und dem Rück­ver­si­che­rer. Der Erst­ver­si­che­rer hat hier­durch die Mög­lich­keit der Ver­min­de­rung sei­nes ver­si­che­rungs­tech­ni­schen Risi­kos, indem er Risi­ken gegen eine Prä­mie an den Rück­ver­si­che­rer abtritt. Die Rück­ver­si­che­rer schüt­zen die Erst­ver­si­che­rer vor Ver­mö­gens­ein­bu­ßen, die nach dem Ein­tritt sei­ner Leis­tungs­pflicht aus den von ihm abge­schlos­se­nen Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen auf­tre­ten können.


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