Grundschuldabtretung

Die Grund­schuld­ab­tre­tung ist ein wich­ti­ges Instru­ment für Kre­dit­neh­mer, die bei ihrer Anschluss­fi­nan­zie­rung die Bank wech­seln möch­ten. Hier­bei wird die Grund­schuld von der bis­he­ri­gen Bank an die neue Bank wei­ter­ge­reicht. Zudem erfolgt eine Ein­tra­gung der Abtre­tung im Grund­buch der Immo­bi­lie.

Warum wird Grundschuldabtretung durchgeführt?

Kurz bevor bei einer Bau­fi­nan­zie­rung die Zins­bin­dung aus­läuft, ist es wich­tig, dass die Kre­dit­neh­mer sich Gedan­ken um eine Anschluss­fi­nan­zie­rung machen. Dabei haben sie die Wahl, bei ihrer bis­he­ri­gen Bank eine Ver­län­ge­rung (Pro­lon­ga­ti­on)) in Anspruch zu neh­men, oder sich für das Ange­bot einer ande­ren Bank (Umschul­dung)) zu ent­schei­den.

Die Umschul­dung erweist sich nach einem umfang­rei­chen Anbie­ter­ver­gleich oft als äußerst loh­nend. Doch die neue Bank benö­tigt wie das bis­he­ri­ge Finanz­in­sti­tut eine Kre­dit­si­cher­heit in Form einer Grund­schuld. Auf den ers­ten Blick wäre es nahe­lie­gend, die Grund­schuld bei der alten Bank löschen und eine Grund­schuld für den künf­ti­gen Finan­zie­rungs­part­ner ein­tra­gen zu las­sen.

Die Grund­schuld­ab­tre­tung ist hier jedoch der deut­lich kos­ten­güns­ti­ge­re Weg. Durch sie kann die bis­he­ri­ge Grund­schuld ein­fach auf die neue Bank über­tra­gen wer­den. So spa­ren sich Kre­dit­neh­mer vor allem die hohen Kos­ten einer erneu­ten Grund­schuld­ein­tra­gung.

Für wen ist eine Abtretung von Grundschulden interessant?

In ers­ter Linie wird die Grund­schuld­ab­tre­tung bei einer Anschluss­fi­nan­zie­rung genutzt. 

Welcher Aufwand ist mit der Grundschuldabtretung verbunden?

Für Kre­dit­neh­mer fällt der Auf­wand bei einer Grund­schuld­ab­tre­tung äußerst gering aus. Infor­miert er die neue Bank über den Wunsch der Grund­schuld­ab­tre­tung und reicht alle Unter­la­gen ein, über­nimmt die­se den Rest. Nor­ma­ler­wei­se lässt sich eine Grund­schuld­ab­tre­tung in weni­gen Tagen erle­di­gen. Ein Besuch beim Notar ist für den Kre­dit­neh­mer nicht erfor­der­lich.

Die Ban­ken regeln die For­ma­li­tä­ten unter sich und sor­gen auch dafür, dass die Abtre­tung der Grund­schuld nota­ri­ell beglau­bigt wird. Zusätz­lich ver­an­lasst der Notar die Ein­tra­gung der Grund­schuld­ab­tre­tung ins Grund­buch der Immo­bi­lie.


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