Vertragslaufzeit

Als Ver­trags­lauf­zeit wird die zeit­li­che Dau­er des Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges ohne ordent­li­che Kün­di­gungs­mög­lich­keit bezeich­net.

Der Ver­si­che­rer ver­ein­bart mit dem Ver­si­che­rungs­neh­mer die jewei­li­ge unkünd­ba­re Lauf­zeit. Im Anschluss an die­sen Zeit­raum ver­län­gert sich die Ver­trags­lauf­zeit still­schwei­gen jeweils um ein Jahr, wenn kei­ne Kün­di­gung aus­ge­spro­chen wur­de.

Gesetz­lich zuläs­sig ist eine maxi­ma­le ordent­lich unkünd­ba­re Ver­trags­lauf­zeit von drei Jah­ren. Wird der Ver­trag für eine län­ge­re Lauf­zeit abge­schlos­sen, hat der Ver­si­che­rungs­neh­mer nach Ablauf von drei Jah­ren die Mög­lich­keit, den Ver­trag mit einer Kün­di­gungs­frist von drei Mona­ten zum Ablauf zu kün­di­gen. Der Ver­si­che­rer bleibt hin­ge­gen an die ursprüng­lich ver­ein­bar­te Ver­trags­lauf­zeit gebun­den.

Ver­trä­ge, die auf unbe­stimm­te Dau­er abge­schlos­sen sind, kön­nen durch den Ver­si­che­rungs­neh­mer und den Ver­si­che­rer mit einer Frist von ein bis drei Mona­ten zum Ende der lau­fen­den Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode gekün­digt wer­den.

Eige­ne Rege­lun­gen bezüg­lich der Ver­trags­kün­di­gun­gen und somit auch der Ver­trags­lauf­zei­ten gel­ten im Bereich der KFZ-Haft­pflicht-, Berufs­un­fä­hig­keits-, pri­va­ten Kran­ken- und Lebens­ver­si­che­rung.


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Ver­si­che­run­gen für den öffent­li­chen Dienst

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