Wiederinkraftsetzung

Die Wie­der­in­kraft­set­zung bezeich­net das Auf­le­ben eines Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges zu alten Kon­di­tio­nen nach­dem die­ser vor­ab nach meh­re­ren Mah­nun­gen durch den Ver­si­che­rer auf Grund aus­blei­ben­der Prä­mi­en­zah­lung gekün­digt wur­de.

Es han­delt sich hier­bei um eine Reak­ti­vie­rung. Aus recht­li­cher Sicht wird aber ein neu­er Ver­trag abge­schos­sen.

Möch­te der Ver­si­che­rungs­neh­mer den Ver­trag fort­füh­ren, kann die­ser unter Ein­hal­ten einer gesetz­ten Frist nach erfolg­ter Bei­trags­zah­lung wie­der in Kraft gesetzt wer­den.

Eine Wie­der­in­kraft­set­zung kann auch erfol­gen, wenn der Ver­si­che­rungs­neh­mer eine Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung oder eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung bei­trags­frei gestellt hat, also für einen bestimm­ten Zeit­raum kei­ne Bei­trä­ge zahlt, und sich dann zur Wie­der­auf­nah­me der Zah­lung ent­schei­det. Je nach Art der Ver­si­che­rung und Dau­er der bei­trags­frei­en Zeit ist die Wie­der­in­kraft­set­zung aber unter Umstän­den an bestimm­te Bedin­gun­gen, wie z.B. eine erneu­te Gesund­heits­prü­fung, gebun­den.

Im Bereich der Kran­ken­ver­si­che­rung ist die Wie­der­in­kraft­set­zung inner­halb von 12 Mona­ten mög­lich, wenn zwi­schen­zeit­lich Ver­si­che­rungs­pflicht in einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se bestand.


Weitere Informationen

Ver­si­che­run­gen für Pri­vat­kun­den

Ver­si­che­run­gen für Fir­men­kun­den

Ver­si­che­run­gen für den öffent­li­chen Dienst

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